Regionalmedien greifen Employer-Branding-Kampagnen gerne auf, wenn ein lokaler Arbeitgeber sichtbar investiert. Dabei bleiben drei Punkte erstaunlich oft unerwähnt: die tatsächliche Stellenlage, die Haltung der Betriebsräte und die Messgrößen, an denen der Erfolg gemessen werden soll.
Für Kommunikatorinnen bedeutet das: Ein positiver Artikel ist kein Beleg dafür, dass die Kampagne intern trägt. Er zeigt lediglich, welche Narrative redaktionell anschlussfähig waren.
Was wir in Analysen notieren
Wir halten fest, welche Versprechen zitiert werden, welche Zahlen fehlen und welche Gegenstimmen — falls überhaupt — Raum bekommen. Daraus entsteht ein realistisches Pressebild, das neben der Kampagnenfeier auch die offenen Enden zeigt.