Nachhaltigkeit erscheint in vielen Kampagnenberichten inzwischen als Pflichtwort. Interessanter ist, wann Redaktionen nachhaken: bei Zahlen zu Lieferketten, bei Zertifikaten und bei Widersprüchen zwischen Claim und Sortiment.
Wir beobachten, dass Marken mit konkreten, begrenzten Versprechen seltener in kritische Nachträge geraten als Marken mit globalen Formeln. Das ist keine Handlungsempfehlung für die Kreation — aber ein Hinweis darauf, welche Formulierungen die Presse derzeit prüft.
Wer vor einem Relaunch steht, kann aus solchen Mustern lernen, welche Begriffe erklärungsbedürftig geworden sind. Dafür eignet sich eine redaktionelle Markenanalyse mit klarem Zeitraum und Vergleichsrahmen.